2. Entwicklungsstand und Ziele

In mehreren Fachkonferenzen haben wir das Schwerpunktthema "Lesekompetenz" analysiert und bewertet sowie die Grundkonzeption dieses Qualitätsprogramms erarbeitet. Des Weiteren hat das Kollegium gemeinsam im Rahmen eines Studientages den VBE-Lesekongress "Lesen macht stark" besucht. Dabei haben wir Wert darauf gelegt, dass möglichst alle Arbeitskreise mit den unterschiedlichen Themen besucht wurden, so dass die verschiedenen Teilaspekte »in unser Qualitätsprogramm einfließen konnten.

Die festzulegenden Zielvorstellungen für die nächsten beiden Schuljahre beinhalten eine Reihe von Maßnahmen, die zwar bereits an unserer Grundschule praktiziert werden (Iststand), aber ün Hinblick einer Qualitätsentwicklung weiter verbessert und intensiviert werden sollen.
• Schaffung von Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Lernpädagogik:
Angenehme Leseatmosphäre in Klassenzimmer (Leseecke) - Zugang zu Büchern ( Klassenbibliothek, Mediathek in der Gemeinde, Tauschbörsen) Regelmäßigkeiten im Umgang mit Büchern und Leserituale (stilles, lautes Lesen, Gedichtvortrag, tägliches 10-MinutenLesen, Vorlesen beim gemeinsamen Schulfrühstück) - Lesenacht - Klassenlektüre - Autorenlesungen - Lehrer/in soll die Schüler fürs Lesen begeistern - Lesewettbewerb.
• Unterrichtsbezogene Kooperation im Kollegium:
Erstellung gemeinsamer schulspezifischer Arbeitspläne - Austausch von Unterrichtsvorbereitungen und - materialien (z.B. für Stationenarbeit) Parallel- und/oder Vergleichsarbeiten - Austausch von positiven und negativen Erfahrungen - gemeinsame Rituale vereinbaren und praktizieren.
Intensivierung der Zusammenarbeit mit den Eltern:
Die Eltern als Vorbild fürs Lesen gewinnen (selbst lesen, vorlesen, sich Zeit nehmen zum Lesen, Leseanreize schaffen, mit dem Kind in Büchereien und Buchhandlungen gehen) Bücher als Geschenk - Lesenacht mitgestalten - Leserunde mit Eltern in der Schule - Buchpaten.
Lesen und seine fächerübergreifende Bedeutung:
Nicht nur im Fach Deutsch, sondem auch in Mathematik oder Sachunterricht ist das verstehende oder sinnentnehmende Lesen von eminenter Wichtigkeit und nimmt eine Schlüsselfunktion für ein erfolgreiches Lernen ein. Dabei können die verschiedenen Formen der Text- bzw. Aufgabenerschließung zum Einsatz kommen und geübt werden:
- Orientierendes Lesen (Überblick über den Sachverhalt)
- Selektives Lesen (wichtige Informationen herauslösen)
- Produktives Lesen (Informationen anwenden) Worterschließendes Lesen (Fachtermini entschlüsseln).
a) Mathematik:
Textaufgaben lesen und lösen, selbst Textaufgaben formulieren, relevante Informationen verarbeiten; "Kapitänsaufgaben" erkennen, Beziehungen finden und Regeln formulieren;
b) Sachunterricht u.a.:
Üben des informativen Lesens an Sachtexten - Umgang mit Lexika - Bastelanleitungen und Arbeitsanweisungen verstehen - Informationen aus Zeitschriften und aus dem Internet - Sachtexte selbst erstellen und vorlesen
Kontakte mit dem Kindergarten und den weiterfuehrenden Schulen:
a) Fortführung der bereits guten Zusammenarbeit mit dem Kindergarten
(Erfahrungsaustausch mit den Erzieherinnen, Besuche der künftigen Erstklässler in der Schule und im Unterricht, gemeinsamer Elternabend) frühzeitige Information über Kinder mit Sprachstörungen oder unzureichenden Deutschkenntnissen - rechtzeitige Beratung bei Problemkindern.
b) Der Erfahrungsaustausch zwischen weiterführenden Schulen und Grundschule wird - wie bisher - fortgesetzt (z.B. in Deutsch: Vorbereitung und Umfang von Diktaten, Fachbegriffe richtig benennen, Strukturierung von Aufsätzen, Ganzschriftlektüre, Lesen als Mittel gegen eine "rudimentäre" Sprachkompetenz). Hilfreich wären auch gegenseitige Unterrichtsbesuche und Rückmeldungen (z.B. Zeugnisnoten).
Maßnahmen zur individuellen Förderung:
a) Verstärkter Einsatz von differenzierenden Unterrichtsmethoden;
b) Enge Kooperation mit der Sonder- bzw. Förderschule im Rahmen der integrativen Förderung;
c) Verbesserte diagnostische Möglichkeiten zur frühzeitigen Erkennung von Leseschwächen oder anderen Lernschwierigkeiten, d) Erstellung eines Diagnoserasters.

In mehreren Fachkonferenzen haben wir das Schwerpunktthema "Lesekompetenz" analysiert und bewertet sowie die Grundkonzeption dieses Qualitätsprogramms erarbeitet. Des Weiteren hat das Kollegium gemeinsam im Rahmen eines Studientages den VBE-Lesekongress "Lesen macht stark" besucht. Dabei haben wir Wert darauf gelegt, dass möglichst alle Arbeitskreise mit den unterschiedlichen Themen besucht wurden, so dass die verschiedenen Teilaspekte in unser Qualitätsprogramm einfließen konnten.


Die festzulegenden Zielvorstellungen für die nächsten beiden Schuljahre beinhalten eine Reihe von Maßnahmen, die zwar bereits an unserer Grundschule praktiziert werden (Iststand), aber ün Hinblick einer Qualitätsentwicklung weiter verbessert und intensiviert werden sollen.

 

  • Schaffung von Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Lernpädagogik:

    Angenehme Leseatmosphäre in Klassenzimmer (Leseecke) - Zugang zu Büchern ( Klassenbibliothek, Mediathek in der Gemeinde, Tauschbörsen) Regelmäßigkeiten im Umgang mit Büchern und Leserituale (stilles, lautes Lesen, Gedichtvortrag, tägliches 10-Minuten Lesen, Vorlesen beim gemeinsamen Schulfrühstück) - Lesenacht - Klassenlektüre - Autorenlesungen - Lehrer/in soll die Schüler fürs Lesen begeistern - Lesewettbewerb.
     
  • Unterrichtsbezogene Kooperation im Kollegium:

    Erstellung gemeinsamer schulspezifischer Arbeitspläne - Austausch von Unterrichtsvorbereitungen und - materialien (z.B. für Stationenarbeit) Parallel- und/oder Vergleichsarbeiten - Austausch von positiven und negativen Erfahrungen - gemeinsame Rituale vereinbaren und praktizieren.
     
  • Intensivierung der Zusammenarbeit mit den Eltern:

    Die Eltern als Vorbild fürs Lesen gewinnen (selbst lesen, vorlesen, sich Zeit nehmen zum Lesen, Leseanreize schaffen, mit dem Kind in Büchereien und Buchhandlungen gehen) Bücher als Geschenk - Lesenacht mitgestalten - Leserunde mit Eltern in der Schule - Buchpaten.
     
  • Lesen und seine fächerübergreifende Bedeutung:

    Nicht nur im Fach Deutsch, sondem auch in Mathematik oder Sachunterricht ist das verstehende oder sinnentnehmende Lesen von eminenter Wichtigkeit und nimmt eine Schlüsselfunktion für ein erfolgreiches Lernen ein. Dabei können die verschiedenen Formen der Text- bzw. Aufgabenerschließung zum Einsatz kommen und geübt werden:

    - Orientierendes Lesen (Überblick über den Sachverhalt)
    - Selektives Lesen (wichtige Informationen herauslösen)
    - Produktives Lesen (Informationen anwenden)
    - Worterschließendes Lesen (Fachtermini entschlüsseln).

    a) Mathematik:

    Textaufgaben lesen und lösen, selbst Textaufgaben formulieren, relevante Informationen verarbeiten; "Kapitänsaufgaben" erkennen, Beziehungen finden und Regeln formulieren;

    b) Sachunterricht u.a.:

    Üben des informativen Lesens an Sachtexten - Umgang mit Lexika - Bastelanleitungen und Arbeitsanweisungen verstehen - Informationen aus Zeitschriften und aus dem Internet - Sachtexte selbst erstellen und vorlesen.
     
  • Kontakte mit dem Kindergarten und den weiterführenden Schulen:

    a) Fortführung der bereits guten Zusammenarbeit mit dem Kindergarten (Erfahrungsaustausch mit den Erzieherinnen, Besuche der künftigen Erstklässler in der Schule und im Unterricht, gemeinsamer Elternabend) frühzeitige Information über Kinder mit Sprachstörungen oder unzureichenden Deutschkenntnissen - rechtzeitige Beratung bei Problemkindern.

    b) Der Erfahrungsaustausch zwischen weiterführenden Schulen und Grundschule wird - wie bisher - fortgesetzt (z.B. in Deutsch: Vorbereitung und Umfang von Diktaten, Fachbegriffe richtig benennen, Strukturierung von Aufsätzen, Ganzschriftlektüre, Lesen als Mittel gegen eine "rudimentäre" Sprachkompetenz). Hilfreich wären auch gegenseitige Unterrichtsbesuche und Rückmeldungen (z.B. Zeugnisnoten).

    Maßnahmen zur individuellen Förderung:
    a) Verstärkter Einsatz von differenzierenden Unterrichtsmethoden;
    b) Enge Kooperation mit der Sonder- bzw. Förderschule im Rahmen der integrativen Förderung;
    c) Verbesserte diagnostische Möglichkeiten zur frühzeitigen Erkennung von Leseschwächen oder anderen Lernschwierigkeiten;
    d) Erstellung eines Diagnoserasters.

Zurück